Checkliste

Ihre nächsten Schritte

In sechs Schritten zur richtigen Entscheidung – und ein neutraler Anforderungskatalog, was eine rechtssichere Kasse können muss.

In 6 Schritten zur richtigen Entscheidung

  1. Umsatz prüfen: Liegen Sie über oder nahe an 100.000 € Jahresumsatz? (Bei Vereinen: nur der umsatzsteuerliche Umsatz – ohne Beiträge/Spenden.)
  2. Ist-Zustand klären: Offene Ladenkasse oder elektronische Kasse? Falls elektronisch: TSE vorhanden, gemeldet, DSFinV-K-Export möglich?
  3. Bedarf definieren: mobil/stationär, Anzahl Verkaufsstellen, Stromsituation, Helfer, Kartenzahlung.
  4. Lösung wählen: auf TSE-Konformität, einfache Bedienung und planbare Kosten achten.
  5. Frühzeitig umsetzen: Umstellung, Einrichtung und Einarbeitung brauchen Vorlauf – nicht bis kurz vor 2027 warten.
  6. Beraten lassen: Im Zweifel mit einem Kassen-Profi sprechen, der Ihre Branche kennt.

Was muss eine rechtssichere Kasse können? (neutral)

Unabhängig vom Anbieter muss eine konforme elektronische Kasse ab 2027 im Kern Folgendes erfüllen:

Zertifizierte TSE

nach § 146a AO / KassenSichV – sichert jede Buchung manipulationssicher ab. [4][1]

DSFinV-K-Export

die einheitliche digitale Schnittstelle für Kassen-Nachschau und Steuerberater-Export.

Meldung ans Finanzamt

§ 146a Abs. 4 AO – Kasse und TSE müssen gemeldet werden. [17]

Beleg­bereitstellung

künftig auch digital (z. B. QR-Code) möglich. [26]

Praktische Auswahlkriterien – gerade für Feste, Märkte und Vereine

  • Mobil & ohne Hardware-Zwang – Bedienung per Smartphone/Tablet, akkubetrieben, auch ohne festen Stromanschluss.
  • Einfache Bedienung ohne Schulung – wichtig bei ehrenamtlichen/wechselnden Helfern.
  • Mehrgeräte-fähig – mehrere Verkaufsstellen, Bestellannahme an mehreren Punkten.
  • Karten- & digitale Zahlung integriert.
  • Digitale Belege & automatische Archivierung – kein Papier, revisionssicherer Export zum Steuerberater.
  • Küchen-/Bestellmonitor (KDS) für reibungslose Abläufe – vom kleinen Foodtruck bis zum Großfest.
  • Günstige, planbare Kosten ohne teure Spezialhardware.
Kosteneinordnung

In der Folgekostenabschätzung des Entwurfs wird zwischen cloudbasierten und stationären Kassen unterschieden – cloudbasierte Lösungen (Bedienung über vorhandene Smartphones/Tablets) sind dabei deutlich günstiger in der Anschaffung als klassische stationäre Systeme. Genau hier liegt für viele kleine Betriebe, Vereine und Feste die wirtschaftlichste Umstellungsoption.

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In einem kostenfreien Erstgespräch klärt Kassen-Experte Kai Nasemann (Gastrodina) Ihre individuelle Situation und zeigt rechtssichere, bezahlbare Wege auf – herstellerneutral und auf Ihre Branche zugeschnitten.

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